Wien (OTS) – Der Rechtschreibrat – ein Gremium von etwa 40 Personen
aus sieben
deutschsprachigen Ländern bzw. Regionen – hat neue Regeln zur
Rechtschreibung beschlossen. Auch Christiane Pabst, Chefredakteurin
des Österreichischen Wörterbuchs , ist neben Personen aus
Wissenschaft, Didaktik und Journalismus Mitglied des Gremiums. Die
neuen Regeln gelten in verschiedenen deutschsprachigen Ländern ab
unterschiedlichen Zeitpunkten. In Österreich traten sie am 1.
September 2025 in Kraft; ab dann läuft eine Übergangsfrist von zwei
Jahren .
Zwtl.: Was ändert sich?
In der neuen Rechtschreibung wird erstmals die
Anglizismusschreibung normiert. Dabei geht es etwa darum, ob Wörter
groß oder klein, getrennt, zusammen oder mit Bindestrich geschrieben
werden. Es wird auch geregelt, dass englische Verben grundsätzlich
deutsche Flexionsendungen erhalten, etwa „Sie surft im Internet”.
Zusätzlich gibt es Änderungen bei der Schreibung mit „f“ bzw.
„ph“. In den Fachsprachen bleibt das „ph” erhalten, in der
Alltagssprache müssen die Wörter mit „f” geschrieben werden. Im Zuge
der Beistrichsetzung wird bei erweiterten Infinitivgruppen nun immer
ein Beistrich gesetzt, z.B. „Es ist möglich, morgen zu kommen“. Der
Genitiv-Apostroph ist weiterhin nicht vorgesehen, allerdings gibt es
nun eine Ausnahme: In Eigennamen von Lokalen und Institutionen ist
ein Genitiv-Apostroph nach Rufnamen nun erlaubt, z.B. „Rudi’s
Würstelstand“.
Zwtl.: Österreichisches Wörterbuch gibt Sicherheit
„ Der Rechtschreibrat legt nicht willkürlich fest, wie etwas
geschrieben wird. Stattdessen beobachtet er sehr genau, wie in
deutschsprachigen Regionen Sprache verwendet wird. Er macht somit zur
Regel, was sich bereits im Alltagsgebrauch durchgesetzt hat “,
erklärt Christiane Pabst, Chefredakteurin des ÖWB. „ Seit Juni 2025
ist das Österreichische Wörterbuch in neuer Auflage verfügbar. Dort
können die Menschen nachschlagen, welche Schreibungen richtig sind. “
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Hier finden Sie Informationen zur aktuellen Auflage des
Österreichischen Wörterbuchs inklusive der neuen Regelungen.
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Hier finden Sie Fotos des Österreichischen Wörterbuchs zur
Verwendung.
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Hier finden Sie Fotos von Chefredakteurin Christiane Pabst – mit
dem Österreichischen Wörterbuch.
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Weitere Infos zu den Änderungen finden Sie auf der Website des
Bildungsministeriums sowie auf der Website des Rats für deutsche
Rechtschreibung .