Klagenfurt am Wörthersee (OTS) – Im Rahmen der Kampagne „Schluss mit
Schikanen“ startete die WKK im
Februar eine Online-Petition, die sich gegen die ORF-Haushaltsabgabe
für Unternehmen richtete. Bislang mussten Betriebe mit mehreren
Standorten die Abgabe doppelt und mehrfach entrichten – im Extremfall
bis zu hundert Mal. „Das war eine unverschämte Abzocke, damit ist
jetzt Schluss“, unterstreicht Mandl.
Ärgernis abgeschafft
Nach intensiven Verhandlungen auf Regierungsebene habe die WKO
nunmehr eine Teillösung erreicht. Die heute bekannt gewordene
Einigung bringt eine deutliche Entlastung für die heimische
Wirtschaft: Österreichweit werden rund 20.000 Unternehmen künftig
weniger ORF-Beitrag zahlen müssen, als es die seit 2024 geltenden
gesetzlichen Regelungen vorsahen. „Gerade für Klein- und
Mittelbetriebe bedeutet dies eine Entlastung in wirtschaftlich nach
wie vor herausfordernden Zeiten“, betont Mandl. „Die Doppel- und
Mehrfachzahlung ist mit kommendem Jahr abgeschafft, ein
bürokratisches Ärgernis beseitigt – ein Erfolg für die Betriebe und
für den Standort.“
Bürokratischer Unsinn
Die zentrale Forderung der Wirtschaftskammer Kärnten nach einer
generellen Abschaffung der Haushaltsabgabe für Unternehmen ist
allerdings nach wie vor offen, kritisierte Mandl: „Mehr als 2200
Personen haben unsere diesbezügliche Online-Petition unterstützt, die
nunmehr einen Teilerfolg erzielt hat. Das ändert aber nichts an
unserer Forderung, dass ohnehin jeder Unternehmer, jede Unternehmerin
und alle Beschäftigten die Haushaltsabgabe privat entrichten. Die
Unternehmen dann unter dem Titel ‚Haushaltsabgabe‘ noch einmal extra
zur Kasse zu bitten, ist eine dreiste Doppelbelastung und ein
bürokratischer Unsinn, gegen die wir weiter vorgehen werden.“