Wien (OTS) – „Fast 100 Millionen Euro Steuergeld sind mittlerweile in
das Wiener
Jugendcollege und das College 25+ geflossen. Das ist eine einzige
sauteure Geldvernichtungsmaschinerie auf Kosten der Wiener
Steuerzahler“, kritisierte der Landesparteisekretär der Wiener FPÖ
LAbg. Lukas Brucker den gestrigen Gemeinderatsbeschluss für weitere
17 Millionen Euro.
Stadtrat Hacker präsentiert eine willkürliche „Erfolgsquote“ und
verschweigt dabei die entscheidenden Fragen: „Wie viele Teilnehmer
wurden tatsächlich in einen regulären Arbeitsplatz vermittelt? Wie
viele davon haben ein dauerhaftes, existenzsicherndes
Beschäftigungsverhältnis? Wie lange bleiben sie in Arbeit? Können sie
von diesem Einkommen leben? Diese Fragen hat die Stadt bis heute
nicht beantwortet, daher ist eine weitere Finanzierung völlig
unverantwortlich“, so Brucker.
Auch die von Hacker hochgejubelte WU-Evaluierung steht in weiten
Teilen in einem völligen Widerspruch zur Argumentation Hackers. Darin
steht wörtlich: „Unsere Ergebnisse zeigen noch keine positiven
Wirkungen auf die Wahrscheinlichkeit, in Arbeit zu sein oder eine
Arbeitsstelle in Aussicht zu haben.“ Auch die Deutschkenntnisse
wurden lediglich als Selbsteinschätzung erhoben. „Das ist ungefähr
so, als würde man bei der Führerscheinprüfung niemanden fahren
lassen, sondern den Kandidaten fragen: ‚Wie gut können Sie Auto
fahren?‘ – und seine Antwort dann als Prüfungsergebnis verbuchen.
Eine Selbsteinschätzung ist keine Sprachprüfung. Sonst könnten wir
auch Schulnoten abschaffen und die Schüler fragen, welche Note sie
sich selbst geben“, kritisiert Brucker die Hacker-Farce.
Bereits vor einem Jahr hatte eine AMS-Studie Qualitätsmängel,
Unterrichtsausfälle, Probleme bei der Zielerreichung und Defizite bei
der Sprachförderung attestiert. „Heute soll plötzlich alles ein
großer Erfolg sein. Das ist unglaubwürdig und faktisch falsch. Dazu
kommen Berichte über Übergriffe auf Lehrpersonal und Vorwürfe rund um
sogenannte islamische „Sittenwächter“, die Mädchen am Kursbesuch
hindern. Statt aufzuklären, wird vertuscht. Keinen Cent mehr für
Jugendcollege und College 25+. Wer dauerhaft hierbleiben will, muss
aus Eigeninitiative Deutsch lernen, arbeiten und sich integrieren.
Wer das verweigert, muss Österreich wieder verlassen. Das gelingt nur
mit einem Kurswechsel und einem FPÖ-Bürgermeister Dominik Nepp“,
betont der FPÖ-Gemeinderat.