Wien (OTS) – Der Besuch der polnischen First Lady Marta Nawrocka am
Kahlenberg
rückt ein historisches Versäumnis der Stadt Wien erneut in den Fokus.
Denn bis heute fehlt dort ein würdiges Denkmal für den polnischen
König Jan III. Sobieski, einen der entscheidenden Befreier Wiens im
Jahr 1683.
„Unter Sobieskis Führung wurde das osmanische Belagerungsheer
geschlagen und Wien vor der Eroberung bewahrt. Dass ausgerechnet am
historischen Ort dieses Sieges bis heute kein entsprechendes Denkmal
steht, ist völlig unverständlich“, erklärt der Wiener FPÖ-Klubobmann
Maximilian Krauss.
Die Freiheitlichen fordern die Errichtung des Sobieski-Denkmals
am Kahlenberg bereits seit Jahren: „Andere Länder wissen sehr genau,
welche Bedeutung Sobieski und die Schlacht am Kahlenberg für die
Geschichte ganz Europas hatten. Nur die Wiener Stadtregierung tut
sich offenbar schwer damit, den Befreier Wiens angemessen zu
würdigen.“
„Sobieski hat sich um Wien und Europa verdient gemacht. Es ist
höchste Zeit, dass der leere Sockel am Kahlenberg endlich das Denkmal
erhält, für das er vorgesehen ist“, so Krauss.