Politik

FPÖ-LR Rosenkranz: Keine Millionen für Integrations-Experimente

St. Pölten (OTS) – „Das Arbeitsmarktservice ist für die Vermittlung
von Arbeitskräften
zuständig – nicht für teure Integrations-Experimente“, stellt
Landesrat Mag. Susanne Rosenkranz klar. „Seit 2015 wurde den Menschen
eingeredet, die massenhafte Zuwanderung würde den Fachkräftemangel
lösen. Heute wissen wir: Das war eine politische Mär. Die Realität
ist ein stetig wachsender Anteil arbeitsloser Ausländer und eine
massive Belastung unseres Sozialstaates.“

Laut aktuellen AMS-Zahlen sind bereits knapp 42 Prozent aller
Arbeitslosen in Österreich ausländische Staatsangehörige – Tendenz
steigend. Besonders alarmierend sei die Lage bei jungen Syrern und
Afghanen: 45,4 bzw. 32,5 Prozent sind ohne Job, trotz
Millionenförderung in Integrationsprojekte. „Diese Menschen wurden
ins Land geholt mit dem Versprechen, sie würden sofort am
Arbeitsmarkt gebraucht. Jetzt sehen wir: Viele verfügen weder über
ausreichende Deutschkenntnisse noch über die notwendige Ausbildung.
Statt Fachkräfte zu gewinnen, hat die Bundesregierung ein wachsendes
Sozialproblem geschaffen.“

Das vom AMS geplante 100-Millionen-Euro-Integrationspaket ist für
Rosenkranz der falsche Weg: „Bereits 2024 wurden 75 Millionen Euro in
Deutschkurse und Basisbildung der Ausländer gesteckt – mit
ernüchternder Bilanz: Von über 3.300 Teilnehmern fanden nur 145
tatsächlich Arbeit. Das ist nicht nur eine miserable Erfolgsquote,
sondern auch ein Schlag ins Gesicht all jener Steuerzahler, die diese
Projekte finanzieren müssen.“

„Das AMS ist nicht für Integrationsmaßnahmen zuständig, sondern
soll ausgebildete Arbeitskräfte vermitteln. Hier ist es auch
erfolgreich“, sagt Rosenkranz und fordert ein Ende dieser „Alibi-
Maßnahmen“: „Die Bundesregierung darf nicht länger Steuermillionen in
Programme pumpen, die keine nachhaltige Integration in den
Arbeitsmarkt bringen, sondern lediglich zur Dauerbeschäftigung in
Schulungsmaßnahmen führen.“ Das Geld sei woanders besser aufgehoben.

Für Rosenkranz ist klar: „Bevor auch nur ein einziger weiterer
Zuwanderer ins Land geholt wird, müssen wir dafür sorgen, dass
heimische Arbeitslose – insbesondere unsere Jugendlichen – wieder in
Beschäftigung kommen. Das ist nicht nur eine Frage der Vernunft,
sondern auch des Respekts gegenüber unseren Landsleuten, die
jahrzehntelang in unser System eingezahlt haben.“

Besonders kritisch sieht die Landesrätin die Rolle Wiens: „Die
Bundeshauptstadt zieht durch ein überbordendes Sozialsystem gezielt
Zuwanderer an – und die anderen Bundesländer müssen die Folgekosten
mittragen. Das ist weder fair noch verantwortungsvoll.“

Rosenkranz abschließend: „Wir müssen endlich zu einer Politik
zurückkehren, die unsere Staatsbürger im Arbeitsmarkt und
Sozialsystem klar priorisiert. Alles andere ist nicht nur naiv,
sondern gefährlich für den sozialen Frieden.“

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