KRONSTORF, 23. April 2026 (OTS) – Google hat heute den Bau eines
Rechenzentrums in Kronstorf,
Oberösterreich, bekannt gegeben, um der wachsenden Nachfrage nach
Googles digitalen Diensten und KI-Angeboten gerecht zu werden. Die
Anlage wird die Nutzung der Abwärme ermöglichen und verfügt über ein
begrüntes Dach mit Photovoltaikanlage. Google kündigte außerdem einen
neuen Fonds zur Verbesserung des Gewässerökosystems der Enns sowie
die Errichtung eines Informationszentrums in Kronstorf an, wo die
interessierte Öffentlichkeit mehr über Googles digitale
Infrastruktur, die wirtschaftliche Wertschöpfung und über
Nachhaltigkeitsmaßnahmen des Unternehmens erfahren kann. Darüber
hinaus kündigte Google eine enge Zusammenarbeit mit der
Fachhochschule Oberösterreich im Bereich KI-Kompetenzen an.
Nach Fertigstellung wird die Anlage 100 direkte Arbeitsplätze
schaffen und indirekt Tausende weitere Jobs in den Bereichen Bau,
Lieferanten:innen und lokale Unternehmen. Das Rechenzentrum wird
Oberösterreich außerdem zu einem weltweit anerkannten Standort für
hochmoderne digitale Infrastruktur machen. Googles laufende
Investitionen in die technische Infrastruktur in Europa tragen
wesentlich zum Betrieb beliebter digitaler Dienste bei. Dazu zählen
die Google-Suche, YouTube, Google Maps und Workspace sowie Googles KI
-Werkzeuge.
Zwtl.: Investitionen in das lokale Gewässerökosystem und
Abwärmenutzung
Googles Rechenzentren zählen zu den energieeffizientesten der
Welt mit dem Anspruch, sie mit CO2-freier Energie (CFE) zu betreiben
– rund um die Uhr, an jedem Tag, in jedem Stromnetz. Google möchte
dabei die österreichischen Dekarbonisierungsziele unterstützen und zu
einem sauberen, zuverlässigen und nachhaltigen Energiesystem für alle
beitragen.
Die neue Anlage in Kronstorf wird die Nutzung der Abwärme
ermöglichen. Sobald ein Abnehmer gefunden ist, kann die Abwärme
kostenlos von einem geeigneten Partner abgenommen werden. So möchte
Google die Wende hin zu einer CO2-freien Nutzung lokaler Wärmequellen
unterstützen. Das begrünte Dach mit Photovoltaikanlage wird direkt
saubere Energie zur Stromversorgung des Rechenzentrums beisteuern.
Google verfolgt generell einen klimafreundlichen Ansatz bei der
Kühlung von Rechenzentren. Dadurch sollen die Netto-Klimaauswirkungen
minimiert und der Umgang mit natürlichen Ressourcen
verantwortungsvoll realisiert werden – heute und in Zukunft. Google
hat sich in diesem Zusammenhang auch das Ziel gesetzt, weltweit bis
zum Jahr 2030 mehr Wasser zurückzuführen, als verbraucht wird.
Darüber hinaus wird Google mit dem Oberösterreichischen
Fischereiverband zusammenarbeiten, um das Gewässerökosystem der Enns
zu verbessern. Dazu wird ein eigener Fonds eingerichtet.
Zwtl.: Im Dialog mit der Gemeinde
Google arbeitet derzeit auch an einem Informationszentrum in
Kronstorf. Dort werden Interessierte aus der gesamten Region mehr
über digitale Infrastruktur und ihre Vorteile für Österreich und
seine Wirtschaft erfahren können. Das Informationszentrum wird auch
Googles Nachhaltigkeitsmaßnahmen visualisieren.
Zwtl.: Kooperation für KI-Bildung und -Kompetenzen
Mit dem heutigen Spatenstich kündigt Google zusätzlich eine
Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) an, die
sich auf die Entwicklung eines fortlaufenden Lehrplans und
Zertifizierungen konzentriert, damit Studierende sich in KI-
Kompetenzen weiterbilden können.
Google ist bereits seit 2006 mit einem Büro in Österreich
präsent. Durch seine Cloud-Plattform und sein Werbenetzwerk
unterstützt Google zehntausende österreichische Unternehmen, Verlage,
Nonprofit-Organisationen, Creator:innen und Entwickler:innen. Mit der
Google Zukunftswerkstatt verfolgt Google Austria bereits seit einigen
Jahren das Ziel, Menschen und Unternehmen in Österreich den einfachen
Zugang zu Wissen über moderne Technologien zu ermöglichen. Seit 2014
wurden mehr als 140.000 Personen in Österreich ausgebildet, darunter
Studierende, Pädagog:innen, Inhaber:innen kleiner Unternehmen und
Entwickler:innen.
Zitate:
Thomas Stelzer, Landeshauptmann von Oberösterreich : „Dass sich
Google für Kronstorf entschieden hat, ist ein starkes Signal für den
Wirtschafts- und Innovationsstandort Oberösterreich. Es zeigt:
Oberösterreich ist international gefragt, wettbewerbsfähig,
verlässlich und zukunftsorientiert. Dieses Investment schafft
Arbeitsplätze, stärkt unsere digitale Infrastruktur und gibt unserer
KI- und Innovationsstrategie zusätzlichen Rückenwind. Unser Ziel ist
klar: Wir wollen die Technologien von morgen nicht nur nutzen,
sondern hier bei uns entwickeln und Wertschöpfung sichern.“
Christine Antlanger-Winter, Managing Director Google Austria and
Switzerland : „Ich freue mich sehr, Googles erste Investition in ein
Rechenzentrum in Österreich bekannt zu geben. Dadurch erhalten
Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Internet-Nutzer:innen in
ganz Österreich einen noch besseren Zugang zu unserer Technologie und
können aktiv an der digitalen Transformation teilhaben. Dies
unterstreicht unsere langfristige Vision für Europa und zeigt unser
starkes Engagement, regionale Innovationen durch strategische
Investitionen zu beschleunigen.“
Markus Achleitner, Landesrat für Wirtschaft : „Die Ansiedlung von
Google in Kronstorf ist eine klare Bestätigung der vorausschauenden
Standortpolitik in Oberösterreich, die in enger Zusammenarbeit mit
den jeweiligen Gemeinden dafür sorgt, dass Betriebsbaugebiete in der
erforderlichen Größe zur Verfügung stehen. Dass wir bereits
frühzeitig geeignete Betriebsflächen gesichert haben, ermöglicht es
heute, Zukunftsinvestitionen erfolgreich umzusetzen. Google treibt
den Ausbau der digitalen Infrastruktur in unserem Land weiter voran,
das schafft Arbeitsplätze, stärkt die regionale Wertschöpfung und
bringt Zukunftstechnologien direkt zu den Menschen. Damit wird
Oberösterreich nicht nur als Wirtschaftsstandort weiter gestärkt,
sondern als Lebensraum, in dem Innovation konkrete Chancen und
Perspektiven eröffnet. Besonders die geplante Zusammenarbeit mit der
Fachhochschule OÖ erweitert die Bildungsangebote in unserem
Bundesland im Bereich Digitale Kompetenzen.“
Christian Kolarik, Bürgermeister von Kronstorf und Vorsitzender
des Gemeindeverbandes INKOBA Kronstorf-Hargelsberg : „Zusammenarbeit
bringt Zukunft: In Kooperation der Gemeinden Kronstorf und
Hargelsberg gemeinsam mit dem Land Oberösterreich konnte sich der
Standort Kronstorf im weltweiten Wettbewerb durchsetzen. Wenn eine
der wertvollsten Marken der Welt sich hier ansiedelt, spricht das für
den Arbeits- und Wirtschaftsstandort Oberösterreich und unsere
Region. Vor der Haustüre von Kronstorf und Hargelsberg wird neben der
Ertüchtigung der Stromversorgung für die Landeshauptstadt Linz und
die voest durch die Austrian Power Grid, sowie dem Bau des neuen
Verteilzentrums einer internationalen Drogeriemarktkette, nun auch
durch Google in die Zukunft investiert. Seit 2008 wird gemeinsam an
einer verantwortungsvollen Gestaltung des Standortes gearbeitet. Die
Zusammenarbeit durch Google ist von Anfang an auf Augenhöhe und unter
einer sorgsamen Berücksichtigung lokaler Erfordernisse erfolgt. Aus
diesem Grund sind auch alle Beschlüsse zur Ansiedlung einstimmig
getroffen worden. Kurzum: Kronstorf/ Hargelsberg verbindet in
vielfältiger Form.“
Christoph Lichtenauer, Bürgermeister von Hargelsberg,
stellvertretender Vorsitzender des Gemeindeverbandes INKOBA Kronstorf
-Hargelsberg : „Kronstorf und Hargelsberg stehen gemeinsam für eine
starke regionale Zusammenarbeit und eine gemeinsame Vision für
nachhaltiges Wachstum. Googles Investition ist ein Meilenstein für
unsere Gemeinden und die gesamte Region. Sie schafft hochwertige
Arbeitsplätze, stärkt unsere lokale Wirtschaft und positioniert uns
als wichtigen Knotenpunkt für digitale Innovation in Oberösterreich.
Besonders wichtig ist mir das klare Bekenntnis des Projekts zu
Nachhaltigkeit und regionaler Zusammenarbeit. Initiativen wie der
verantwortungsvolle und effiziente Umgang mit Energie und lokale
Umweltinvestitionen zeigen, dass wirtschaftlicher Fortschritt und
ökologische Verantwortung miteinander vereinbar sind.“
Werner Pamminger, Geschäftsführer Business Upper Austria : „Wenn
unternehmerische Vorhaben auf verlässliche Standortpartnerschaften
treffen, werden nachhaltige Investitionen möglich. Eine
leistungsfähige digitale Infrastruktur ist heute ein zentraler
Wettbewerbsfaktor. Rechenzentren in unmittelbarer Nähe sorgen für
niedrige Latenzzeiten und stabile Verbindungen – und damit für
schnelle, zuverlässige IT-Services, auf die unsere Wirtschaft
angewiesen ist. Als Standortagentur haben wir Google bei der
Vorbereitung dieses Investitionsvorhabens aktiv begleitet und
unterstützt. Der heutige Spatenstich markiert in der Zusammenarbeit
einen wichtigen Meilenstein.“
Michael Rabl, Geschäftsführer der Fachhochschule Oberösterreich :
„Wir freuen uns, die langjährige und vertrauensvolle Partnerschaft
zwischen der Fachhochschule Oberösterreich und Google auf die nächste
Ebene zu heben. Googles Initiative, seine regionale Verankerung
weiter auszubauen und die erfolgreiche Kooperation mit uns zu
intensivieren, hat das Ziel, mit zusätzlichen Qualifizierungs- und AI
-Skilling-Maßnahmen neue Maßstäbe im Bildungsbereich zu setzen.
Besonders positiv ist dabei, dass wir dieses Know How nun auch an
Schulen weitergeben können.“
Richard Egger, Vorsitzender des Fischereirevierausschusses Enns-
Linz und Vertreter des Oberösterreichischen Landesfischereiverbandes
: „Wir freuen uns darauf, die Fluss-Initiative gemeinsam mit Google
voranzutreiben. Dank der Förderung können wir den Lebensraum für
unsere Fische in der Enns nachhaltig gestalten und verbessern.“