Politik

Hergovich unterstützt Marterbauer-Vorstoß: Lebensmittel dürfen nicht zum Luxus-Gut werden

St. Pölten (OTS) – Kontroll-Landesrat und SPÖ Niederösterreich Chef
Sven Hergovich
schließt sich heute dem Vorstoß von Finanzminister Marterbauer zur
Eindämmung der explodierenden Lebensmittelpreise an: „Lebensmittel
dürfen kein Luxus sein. Wer die Preise bremst, bremst auch die
Teuerung im Supermarkt.“

Preisvergleiche zeigen, dass Grundnahrungsmittel wie Semmeln,
Butter oder Käse im Vergleich zu vor zwei Jahren um bis zu 70 %
teurer geworden sind. Für viele Familien summieren sich die
monatlichen Lebensmittel-Ausgaben bereits auf über 600 Euro, parallel
zu drastisch gestiegenen Wohn- und Energiekosten. „Dafür braucht es
aber gar keine Preisvergleiche. Viele Landsleute, die im Sommer
Urlaub im benachbarten Ausland verbringen, können lebhaft berichten,
wie hoch die Lebensmittelpreise in Österreich im Vergleich
mittlerweile sind“, so Hergovich.

Vor allem die „Shrinkflation“ würde die Menschen massiv treffen,
weiß Hergovich aus zahlreichen Gesprächen. „Diese versteckte
Verteuerung von Produkten muss ein Ende haben – hier muss Transparenz
einkehren. Es ist eine reine Schikane Menschen zu hohen Preisen große
Packungen gefüllt mit heißer Luft zu verkaufen. Genauso wenig ist es
akzeptabel, dass Rabatte nur mehr digital oder mit Kundenkarten
gewährt werden“, verlangt Hergovich hier Änderungen.

Die vormalige Regierung aus ÖVP und Grünen habe die Teuerung
durchrauschen lassen, während andere Länder in die Preisgestaltung
eingegriffen haben und so die Inflation auf niedrigem Niveau halten
konnten, analysiert Hergovich: „Die SPÖ setzt sich dafür ein, dass
klare Schritte für faire Preise gesetzt und die Konsumentenrechte
gestärkt werden.“

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