Politik

JUNOS verabschieden Leitantrag für liberale Gesundheitsreform

Wien (OTS) – Am vergangenen Wochenende fand der Bundeskongress der
JUNOS – Junge
liberale NEOS unter dem Motto „Das Rezept heißt Freiheit“ statt. Über
100 junge Liberale aus ganz Österreich kamen dafür in Perchtoldsdorf
zusammen, um gemeinsam über zentrale Herausforderungen zu
diskutieren. Im Zentrum der Veranstaltung stand der gleichnamige
Leitantrag, in dem sich die JUNOS klar für eine umfassende Reform des
österreichischen Gesundheitssystems aussprachen. Des Weiteren wurden
Anträge zur Einführung eines atomaren Schutzschirms und zur
Abschaffung der Zeitumstellung behandelt.

Mit Blick auf die aktuellen Probleme im Gesundheitswesen – von
steigenden Kosten, über die ungleiche Versorgung zwischen Stadt und
Land, bis hin zu unklaren Zuständigkeiten – fordern die JUNOS eine
tiefgreifende Reformagenda. Ziel ist ein modernes und nachhaltiges
Gesundheitssystem, das den Menschen dient und nicht parteipolitischen
Interessen.

„Wir leisten uns eines der teuersten Gesundheitssysteme Europas –
aber sicher nicht eines der besten. Es braucht endlich klare
Zuständigkeiten, volle Transparenz und echte Reformen statt
Postenschacher und parteipolitischer Blockade“, so JUNOS-
Bundesvorsitzende Sophie Wotschke.

Die JUNOS fordern unter anderem eine klare Kompetenzverteilung,
mehr Wahlfreiheit für Patient:innen, eine Stärkung der Transparenz
und Effizienz im System, sowie Entpolitisierung und eine bessere
Steuerung der Ressourcen.

„Dieses System ist nicht reformfähig, solange die
Verantwortlichkeiten so zersplittert bleiben. Es braucht eine klare
Kompetenzentflechtung. Der Bund muss die übergeordnete Steuerung und
Finanzierung der Gesundheitsversorgung übernehmen. Nur so sichern wir
das Gesundheitssystem generationengerecht ab“, so Wotschke.

In diesem Zusammenhang können die JUNOS auch dem jüngst von
Landeshauptfrau Karoline Edtstadler eingebrachten Vorschlag etwas
abgewinnen, die Kompetenzen im Gesundheitsbereich stärker beim Bund
zu bündeln.

Neben gesundheitspolitischen Themen wurde auch ein
sicherheitspolitischer Antrag behandelt. Die JUNOS fordern konkret
einen „Atomaren Schutzschirm – Made in Europe“ und begrüßen damit den
Vorschlag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, einen
atomaren Schutzschirm über europäische Partnerstaaten zu spannen,
ausdrücklich.

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