Politik

Moosbrugger: Einfuhrstopp für brasilianische Tierprodukte dringend notwendig

Wien (OTS) – Dass die EU-Kommission wegen der routinemäßigen
Verwendung diverser
antimikrobieller Substanzen in der brasilianischen Nutztierhaltung
erwägt, ab September einen Einfuhrstopp für zahlreiche tierische
Produkte aus diesem südamerikanischen Land zu erlassen, wird von LKÖ-
Präsident Josef Moosbrugger folgendermaßen kommentiert: „Endlich
greift die EU-Kommission unsere Forderung auf, nämlich dass Importe
von Produkten in die EU verboten werden sollen, die mit Substanzen
und Produktionsweisen hergestellt worden sind, die unsere Betriebe
nicht verwenden dürfen.“

„Nichts ärgert unsere Bäuerinnen und Bauern mehr, als wenn sie
selbst höchste Standards einhalten müssen, diese aber für Einfuhren
nicht gelten und sie dann im Regal mit minderqualitativen
Billigimportware konkurrieren müssen“, unterstreicht Moosbrugger.

„Wir fordern die EU-Kommission daher auf, diese Ankündigung – wie
von uns wiederholt gefordert – tatsächlich konsequent umzusetzen und
auch Vor-Ort-Kontrollen durchzuführen“, unterstreicht Moosbrugger und
weiter: „In der österreichischen Landwirtschaft wird überaus
professionell und auf höchstem Standard gearbeitet, die Gesundheit
von Tier, Mensch und Umwelt hat obersten Stellenwert. Das sollte in
gleicher Weise auch für Importprodukte gelten.“

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