Wien (OTS) – Nach dem Angriff der israelischen Armee auf ein
Krankenhaus in Gaza,
bei dem laut Medienberichten 19 Menschen, darunter Journalist:innen,
Mitarbeiter:innen von Hilfsorganisationen und Zivilist:innen getötet
wurden, zeigt sich SPÖ-Europa- und Menschenrechtssprecherin Pia Maria
Wieninger entsetzt. „Die Zivilbevölkerung, Journalist:innen und
humanitäre Helfer:innen müssen geschützt werden“, sagt Wieninger. Sie
drängt darauf, dass der tödliche Vorfall, der von Israels Regierung
als „tragisches Unglück“ bezeichnet wurde, untersucht und aufgeklärt
wird. ****
Die Dringlichkeit einer restlosen Aufklärung werde unterstrichen
durch die Einschätzung des Auslandspresseverbands in Israel, der, wie
die deutsche „Tagesschau“ berichtet hat, nicht an ein Versehen glaube
und zitiert wird mit: “Wir rufen Israel auf, ein für alle Mal die
abscheuliche Praxis zu beenden, gezielt Journalisten anzugreifen.”
Wieninger erwartet sich auch, dass die Europäische Union klar
Stellung bezieht. „Menschenrechte gelten immer und überall und sie
müssen auch von Kriegsparteien immer und überall geachtet werden“,
betont die SPÖ-Menschenrechtssprecherin. Sie bekräftigt abschließend
die Forderung nach einem Waffenstillstand und der Freilassung aller
Geiseln, die nach wie vor von der Hamas gefangen gehalten werden. (
Schluss) wf/ff