Revolution im Zahlungsverkehr: PSA knackt die 3,4 Milliarden Transaktionen-Marke!

Von: Redaktion

Ein Rekordjahr für die PSA: Über 3,4 Milliarden Transaktionen in 2025!

Die PSA Payment Services Austria GmbH, Österreichs führender Dienstleister im Bereich des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, hat im Jahr 2025 einen neuen Meilenstein erreicht. Mit über 3,4 Milliarden abgewickelten Transaktionen hat das Unternehmen nicht nur die Erwartungen übertroffen, sondern auch einen bedeutenden Schritt in Richtung digitaler Zukunft gemacht. Diese beeindruckende Zahl entspricht etwa 9,3 Millionen Transaktionen pro Tag – eine für Österreich bemerkenswerte Leistung, die das Vertrauen der Bürger in den digitalen Zahlungsverkehr widerspiegelt.

Der Aufstieg der Bankomat®Karten

Ein wesentlicher Faktor für diesen Erfolg war der Anstieg der Transaktionen mit Bankomat®Karten. Mit rund 1,9 Milliarden Transaktionen verzeichnete die PSA ein Plus von 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung zeigt deutlich, dass immer mehr Österreicher den Komfort und die Sicherheit des bargeldlosen Bezahlens zu schätzen wissen. Besonders angetrieben wurde diese Entwicklung durch die steigende Nutzung mobiler Endgeräte. Bereits 30 Prozent der Bankomat®Karten waren Ende 2025 auf mobilen Geräten aktiviert, ein Trend, der sich im Dezember sogar auf 34 Prozent steigerte.

SEPA, Echtzeitüberweisungen und neue Sicherheitsstandards

Ein weiterer Meilenstein im Jahr 2025 war die erfolgreiche Implementierung der neuen SEPA-Standards. Diese Standards zielen darauf ab, den Zahlungsverkehr innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) zu harmonisieren und zu vereinfachen. Mit der Einführung der Empfängerüberprüfung, auch bekannt als Verification of Payee, wurde ein zusätzlicher Sicherheitsmechanismus etabliert, um Fehlüberweisungen und Betrug zu verhindern. Diese Maßnahme wurde am 9. Oktober 2025 verpflichtend, als die EU-Verordnung für Echtzeitüberweisungen in Kraft trat.

Die Empfängerüberprüfung ist ein Verfahren, bei dem überprüft wird, ob der Name des angegebenen Empfängers mit dem tatsächlichen Kontoinhaber übereinstimmt. Diese zusätzliche Sicherheitsstufe ist entscheidend, um das Vertrauen der Nutzer in den digitalen Zahlungsverkehr zu stärken. Harald Flatscher, Geschäftsführer der PSA, betont: „Die erfolgreiche Implementierung dieser Standards ist ein Beweis für unsere Expertise und unser Engagement, den Zahlungsverkehr sicherer zu machen.“

Technologische Innovationen und Expansion

Die technologische Weiterentwicklung und die Expansion der PSA sind weitere Gründe für das erfolgreiche Jahr 2025. Durch die Zusammenarbeit mit Banken in Deutschland, Liechtenstein, Slowenien und der Slowakei hat die PSA ihre Reichweite erheblich erweitert und ist zu einem bedeutenden europäischen Anbieter gewachsen. Diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist ein wichtiger Schritt, um die Position der PSA im europäischen Markt zu festigen.

Darüber hinaus hat die PSA im Bereich der Identitäts-Services mit rund 98 Millionen Transaktionen ebenfalls beeindruckende Zahlen erreicht. Die ich.app, ein zentrales Element dieser Services, hat sich als Schlüssel zur digitalen Identifikation etabliert. Diese App vereinfacht die Anmeldung bei Online-Shops und digitalen Services erheblich und bietet eine sichere digitale Identifikation ohne wiederholte Dateneingaben oder Passwortverwaltung.

Ein Blick in die Zukunft: Was erwartet die PSA 2026?

Der Blick in die Zukunft zeigt, dass die PSA ihren Wachstumskurs auch im Jahr 2026 fortsetzen wird. Im Fokus stehen der weitere Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und die kontinuierliche Weiterentwicklung bestehender Services. Die ich.app wird technisch neu aufgesetzt und noch stärker an den Bedürfnissen der Nutzer ausgerichtet. Ziel ist es, die digitale Identifikation weiter zu vereinfachen und neue Einsatzmöglichkeiten zu erschließen.

Die Bedeutung der digitalen Identifikation wird in Zukunft weiter zunehmen, da immer mehr Dienstleistungen online angeboten werden. Die PSA ist bestrebt, ihren Kunden eine noch sicherere und bequemere Möglichkeit zu bieten, sich online zu identifizieren und Transaktionen durchzuführen.

Die Auswirkungen auf den Alltag der Österreicher

Die Entwicklungen im Zahlungsverkehr haben auch konkrete Auswirkungen auf den Alltag der Österreicher. Die zunehmende Nutzung von Bankomat®Karten und mobilen Zahlungsmethoden bedeutet, dass immer weniger Menschen auf Bargeld angewiesen sind. Dies spiegelt sich in der steigenden Anzahl von bargeldlosen Transaktionen wider, die nicht nur bequem, sondern auch sicher sind.

Die Sicherheit im Zahlungsverkehr ist ein zentrales Anliegen der PSA. Die Kampagne „10 Tage gegen Phishing“ in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Inneres und anderen Partnern hat gezeigt, wie wichtig es ist, die Bevölkerung über aktuelle Phishing-Fallen zu informieren und sie zu schützen. Mit über 20 Millionen Videoaufrufen hat die dazugehörige Awareness-Kampagne „Machen wir Phishen Impossible!“ eine breite Bevölkerungsschicht erreicht und das Bewusstsein für Sicherheitsmaßnahmen im digitalen Zahlungsverkehr gestärkt.

Ein Vergleich mit anderen Bundesländern und Ländern

Österreich nimmt im Vergleich zu anderen Ländern eine Vorreiterrolle im Bereich des digitalen Zahlungsverkehrs ein. Während in vielen europäischen Ländern der Einsatz von Bargeld noch weit verbreitet ist, hat Österreich durch die PSA und ihre innovativen Lösungen einen bedeutenden Vorsprung. Diese Entwicklung ist nicht nur auf die technologischen Fortschritte zurückzuführen, sondern auch auf das Vertrauen der Bevölkerung in die Sicherheit dieser Systeme.

Im Vergleich zu Deutschland, wo der Einsatz von Bargeld noch weit verbreitet ist, zeigt Österreich, wie eine erfolgreiche Implementierung digitaler Zahlungssysteme aussehen kann. Die Zusammenarbeit der PSA mit internationalen Partnern unterstreicht die Bedeutung grenzüberschreitender Kooperationen, um den Zahlungsverkehr in Europa zu harmonisieren und zu vereinfachen.

Schlussfolgerung: Ein Meilenstein im Zahlungsverkehr

Das Jahr 2025 war für die PSA ein Jahr des Wachstums und der Innovation. Mit über 3,4 Milliarden Transaktionen hat das Unternehmen nicht nur einen neuen Rekord aufgestellt, sondern auch die Weichen für die Zukunft des digitalen Zahlungsverkehrs gestellt. Die erfolgreiche Implementierung neuer Sicherheitsstandards und die technologische Weiterentwicklung sind entscheidende Faktoren, die das Vertrauen der Bevölkerung in den bargeldlosen Zahlungsverkehr stärken.

Der Ausblick auf 2026 zeigt, dass die PSA ihren Wachstumskurs fortsetzen wird, um ihren Kunden noch bessere und sicherere Dienstleistungen zu bieten. Die Entwicklungen im Zahlungsverkehr werden auch in Zukunft einen erheblichen Einfluss auf den Alltag der Österreicher haben und das Land auf dem Weg in die digitale Zukunft begleiten.

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