Weichspüler-Revolution in Wien: Wie Henkel die Zukunft der Sauberkeit neu definiert!

Von: Redaktion

Ein Blick hinter die Kulissen: Henkel in Wien als Innovationsmotor

Wien, die charmante Hauptstadt Österreichs, ist nicht nur für ihre Kultur und Geschichte bekannt, sondern auch für ihren Beitrag zu nachhaltigen Entwicklungen in der Industrie. Ein herausragendes Beispiel dafür ist das Henkel-Werk in Wien-Erdberg, das seit 1927 eine tragende Säule der industriellen Produktion in der Stadt darstellt. Vor kurzem hat dieses traditionsreiche Werk eine neue Technologie eingeführt, die nicht nur die Produktionsweise von Weichspülern revolutioniert, sondern auch einen bedeutenden Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft darstellt.

Ein Paradigmenwechsel in der Weichspüler-Technologie

Mit einer Investition von rund sieben Millionen Euro hat Henkel eine hochmoderne Produktionsanlage geschaffen, die pflanzliche Stärke anstelle des herkömmlichen Rohstoffs Esterquat verwendet. Diese innovative Technologie wird derzeit im Werk in Wien-Erdberg erprobt und soll zukünftig weltweit Anwendung finden. Die neue Anlage produziert die Weichspüler-Marken Silan für den österreichischen Markt und Vernel für den internationalen Markt, was zeigt, dass Wien nicht nur ein lokaler, sondern auch ein globaler Akteur im Bereich der nachhaltigen Produktion ist.

  • Nachhaltigkeit im Fokus: Der Einsatz von pflanzlicher Stärke anstelle von Esterquat reduziert den ökologischen Fußabdruck der Produktion erheblich.
  • Internationale Bedeutung: Die Technologie, die in Wien entwickelt wurde, könnte bald weltweit eingesetzt werden, was die Stadt zu einem Vorreiter in der nachhaltigen Produktion macht.

Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky vor Ort

Um sich ein Bild von der bahnbrechenden Technologie zu machen, besuchte Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky das Henkel-Werk. Er zeigte sich beeindruckt von den Entwicklungen und betonte die Bedeutung solcher Initiativen für Wien als zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort. „Unternehmen wie Henkel zeigen, dass Wirtschaft und Umweltschutz Hand in Hand gehen können. Genau solche Betriebe machen Wien zu einem zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort und leisten einen wichtigen Beitrag für eine klimafitte Stadt“, so Czernohorszky.

OekoBusiness Wien als langjähriger Partner

Henkel ist seit über 25 Jahren Teil des OekoBusiness Wien Programms, das Unternehmen bei der Umsetzung umweltfreundlicher Maßnahmen unterstützt. Dieses Programm, das 1998 von der Stadt Wien ins Leben gerufen wurde, hat entscheidend dazu beigetragen, die Umweltstandards bei Henkel kontinuierlich zu verbessern. Für seine langjährige Teilnahme wurde Henkel als „OekoBusiness Wien Star“ ausgezeichnet, eine Anerkennung, die den Einsatz des Unternehmens für Nachhaltigkeit würdigt.

Birgit Rechberger-Krammer, Präsidentin von Henkel in Österreich, kommentierte: „Nachhaltigkeit ist für uns gelebte Praxis. OekoBusiness Wien begleitet uns dabei seit mehr als 25 Jahren und hat entscheidend dazu beigetragen, unsere Umweltstandards Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.“

Wie OekoBusiness Wien Unternehmen unterstützt

OekoBusiness Wien bietet Wiener Unternehmen ein umfassendes Umwelt-Service-Paket, das darauf abzielt, Betriebskosten zu senken und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren. Das Programm wird gemeinsam von der Stadt Wien, der Wirtschaftskammer Wien und dem Klima- und Energiefonds kofinanziert. Es unterstützt Unternehmen dabei, Einsparpotenziale in den Bereichen Energiebedarf, Abfallaufkommen und Ressourceneinsatz zu identifizieren und umzusetzen.

Ein wichtiger Aspekt des Programms ist die enge Zusammenarbeit mit erfahrenen Umweltberaterinnen und -beratern, die Unternehmen helfen, umweltfreundliche Lösungen zu entwickeln. Diese Partnerschaft zwischen Stadt und Wirtschaft ist entscheidend, um Wien in eine nachhaltige Zukunft zu führen.

Die Rolle von OekoBusiness Wien in der Erreichung der Klimaziele

OekoBusiness Wien trägt maßgeblich zur Erreichung der Wiener Klimaziele bei. Durch die Unterstützung von Unternehmen bei der Umsetzung umweltrelevanter Maßnahmen wird nicht nur die lokale Wirtschaft gestärkt, sondern auch ein wesentlicher Beitrag zur globalen Nachhaltigkeit geleistet.

„OekoBusiness Wien unterstützt Wiener Unternehmen wie Henkel, kreislauforientierte Lösungen zu entwickeln, die den Standort Wien zukunftsfähig machen. Genau diese Partnerschaft zwischen Stadt und Wirtschaft braucht es, um Wien in eine nachhaltige Zukunft zu führen“, erklärte Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.

Ein Vergleich mit anderen Bundesländern

Während Wien mit Programmen wie OekoBusiness Wien eine Vorreiterrolle in Sachen Nachhaltigkeit einnimmt, gibt es auch in anderen österreichischen Bundesländern ähnliche Initiativen. So hat beispielsweise das Bundesland Vorarlberg mit seinem „Ökoprofit“-Programm ebenfalls bedeutende Schritte in Richtung einer nachhaltigeren Wirtschaft unternommen. Dieses Programm zielt darauf ab, Unternehmen bei der Reduzierung von Emissionen und Abfällen zu unterstützen, ähnlich wie OekoBusiness Wien.

  • Vorarlberg: Mit dem Ökoprofit-Programm werden Unternehmen bei der Implementierung umweltfreundlicher Praktiken unterstützt.
  • Steiermark: Initiativen wie „Öko-Styria“ fördern nachhaltige Wirtschaftsprojekte, die die Umweltbelastung reduzieren.

Diese Programme zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein lokales, sondern ein nationales Anliegen ist, das in ganz Österreich auf unterschiedliche Weise umgesetzt wird.

Die Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger

Die Einführung der neuen Weichspüler-Technologie bei Henkel hat auch direkte Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger Wiens. Durch den Einsatz umweltfreundlicherer Produkte wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch die Lebensqualität in der Stadt verbessert. Weniger schädliche Chemikalien in Produkten bedeuten eine sauberere Luft und ein gesünderes Umfeld für alle.

Ein fiktives Expertenzitat könnte lauten: „Die Umstellung auf pflanzliche Rohstoffe in der Produktion von Weichspülern ist ein großer Schritt nach vorne. Es zeigt, dass Industrie und Umweltschutz Hand in Hand gehen können, was letztlich der gesamten Gesellschaft zugutekommt“, erklärt Dr. Maria Grünwald, eine Expertin für nachhaltige Produktionsprozesse.

Ein Blick in die Zukunft

Die Entwicklungen bei Henkel in Wien sind nur der Anfang einer größeren Bewegung hin zu einer nachhaltigeren Industrie. Mit der fortschreitenden Technologie und den Bemühungen von Programmen wie OekoBusiness Wien könnten wir in naher Zukunft noch mehr umweltfreundliche Innovationen sehen. Diese Fortschritte könnten nicht nur die Art und Weise, wie Produkte hergestellt werden, verändern, sondern auch die globale Einstellung zur nachhaltigen Produktion beeinflussen.

In Zukunft könnten weitere Unternehmen dem Beispiel von Henkel folgen und ihre Produktionsprozesse umstellen, um die Umweltbelastung zu reduzieren. Dies könnte zu einem globalen Trend werden, der die Art und Weise, wie wir über Produktion und Konsum nachdenken, nachhaltig verändert.

Zusammengefasst zeigt das Beispiel von Henkel in Wien, dass nachhaltige Innovationen nicht nur möglich, sondern auch wirtschaftlich vorteilhaft sind. Mit der Unterstützung von Programmen wie OekoBusiness Wien und dem Engagement der Stadt Wien könnte die Zukunft der industriellen Produktion in Österreich und darüber hinaus umweltfreundlicher und nachhaltiger werden.

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