Wien (OTS) – – Gesamtprämien legen auf 3,8 Milliarden Euro zu
– Stärkster Zuwachs in der Krankenversicherung
– Aufschwung in der Lebensversicherung setzt sich fort
– Rekordstand bei Lehrlingen
Die Wiener Städtische Versicherung setzt ihren stabilen Wachstumskurs
auch 2025 fort. In einem von wirtschaftlichen Unsicherheiten und
geopolitischen Spannungen geprägten Umfeld konnte das Unternehmen
somit erneut überzeugen. Die Gesamtprämien erhöhten sich um 4,7
Prozent auf rund 3,8 Milliarden Euro. „ Unsere soliden Ergebnisse
unterstreichen einmal mehr die Widerstandsfähigkeit unseres
Geschäftsmodells. Besonders erfreulich ist, dass wir stärker als der
Gesamtmarkt gewachsen sind und in allen Geschäftssparten – auch in
der Lebensversicherung – ein Plus erzielen konnten. Diese
erfolgreiche Entwicklung ist eine sehr gute Basis, um unseren Kurs
auch in den nächsten Jahren fortzusetzen “, sagt Ralph Müller,
Generaldirektor der Wiener Städtischen Versicherung.
Zwtl.: Kräftiger Zuwachs bei Sach- und Krankenversicherung
In der Schaden-/Unfallversicherung nahmen die Prämien um 4
Prozent auf 1,93 Milliarden Euro zu. Noch stärker war das Plus in der
Krankenversicherung, die sich damit weiterhin sehr dynamisch
entwickelte. Die Prämien stiegen um 8,6 Prozent auf insgesamt 589
Millionen Euro. Deutlich zulegen konnte auch die Lebensversicherung,
die sich mit einem Plus von 4,1 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro
positiv von der allgemeinen Entwicklung am Markt abheben konnte. Die
gestiegene Nachfrage erstreckte sich über sämtliche Produktsparten –
klassische, fondsgebundene sowie hybride Lebensversicherung. Das
stärkste Wachstum gab es aber nach wie vor bei Fondspolizzen, aber
auch die klassische Lebensversicherung erfreute sich wieder größerer
Beliebtheit. „Immer mehr Menschen wird bewusst, dass sie sich allein
auf das staatliche System nicht mehr verlassen wollen und sorgen
vermehrt privat vor“, so der Wiener-Städtische-Generaldirektor .
Zwtl.: Ausnahmejahr bei Naturgefahren
Der Gewinn vor Steuern belief sich 2025 auf 417 Millionen Euro (
2024: 318,6 Millionen Euro). Der Anstieg war vor allem auf die
positive Entwicklung an den Kapitalmärkten und die stark gesunkenen
Schäden aus Naturgefahren zurückzuführen. Im Gegensatz zu 2024, als
die Wiener Städtische bei Leistungen aus Naturgefahren einen
Rekordwert von 227 Millionen Euro verzeichnet hatte, gingen die
Schäden im Jahr 2025 auf lediglich 47 Millionen Euro zurück. „Das
Vorjahr war ein absolutes Ausnahmejahr, wir gehen davon aus, dass wir
heuer wieder mit steigenden Schäden rechnen müssen“, sagt Müller.
Zwtl.: 12,7 Millionen Euro Leistungen pro Tag
Insgesamt zahlte die Wiener Städtische im Geschäftsjahr 2025 rund
3,2 Milliarden Euro an Leistungen an ihre Kunden aus – das entspricht
12,7 Millionen Euro pro Arbeitstag. Deutliche Steigerungen gab es vor
allem in der Krankenversicherung, wo die Leistungen um 6,2 Prozent
zulegten. Der Grund sind höhere Krankenhauskosten und eine erhöhte
Inanspruchnahme medizinischer Leistungen bei Wahlärzten.
Zwtl.: Höchststand bei Lehrlingen
Österreichweit beschäftigt die Wiener Städtische 209 Lehrlinge –
so viele wie noch nie zuvor. Damit ist sie mit Abstand die größte
Lehrlingsausbildnerin in der Versicherungsbranche. Gegenüber 2024
bedeutet das ein Plus von 14 Prozent. Als Arbeitgeberin ist die
Wiener Städtische nicht nur für Jüngere attraktiv, sondern
beschäftigt auch viele im fortgeschrittenen Alter: Derzeit sind etwa
300 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt, die bereits über 60 Jahre
alt sind, was rund sieben Prozent der Belegschaft entspricht. Darüber
hinaus wurden in den letzten Jahren mehr als 100 neue Kollegen
eingestellt, die älter als 50 Jahre sind.
Zwtl.: Positiver Verlauf 2026
Der positive Trend aus dem Vorjahr setzt sich auch 2026 fort. Die
Wiener Städtische erzielte in den ersten Monaten in allen Sparten
Prämienzuwächse, besonders stark fiel das Plus erneut in der
Gesundheitsvorsorge aus. „ Trotz der anhaltenden Unsicherheiten
verläuft die Prämienentwicklung weiterhin positiv und stimmt uns
zuversichtlich, dass wir auch im Gesamtjahr 2026 weiter wachsen
werden“ , gibt sich Müller optimistisch.