Politik

Innovationsminister Hanke: „SAL als Wegweiser für das heimische Chip-Ökosystem“

Wien (OTS) – Am 17. November 2025 steht Linz ganz im Zeichen der
Chips: Beim “EU
Chips Access & Innovation Workshop” treffen im LIT Open Innovation
Center alle relevanten Player aus den Bereich Chips, Quanten und
Photonik zusammen. Ziel ist es vor allem, die Kooperation entlang der
gesamten Wertschöpfungskette zu stärken.

“Österreich ist ein Land der Innovationen. Um das trotz der
schwierigen budgetären Situation zu unterstützen, habe ich mit meinem
Ministerium ganz bewusst fünf Schlüsseltechnologien definiert, die
für unser Land das höchste Wachstumspotential haben und damit auch
für unseren Wohlstand und den Arbeitsmarkt. Zwei dieser
Schlüsseltechnologien sind Chips sowie Quanten, einschließlich
Photonik” , erklärt Innovationsminister Peter Hanke.

Die Medienberichte über drohende Produktionsstopps bei großen
Autoherstellern hat die Bedeutung von Chips erneut in den Fokus
gerückt. Und der Mangel könnte weiter steigen, denn laut einer
Umfrage der EU-Kommission könnte sich die Nachfrage nach Mikrochips
bis 2030 verdoppeln.

Aus diesem Grund verabschiedete die Europäische Kommission den
“European Chips Act” mit dem Ziel die die Souveränität und
Wettbewerbsfähigkeit Europas im Bereich der Halbleitertechnologien zu
stärken und den weltweiten Marktanteil europäischer Chips bis 2030
auf 20 Prozent zu verdoppeln.

Chipdesign-Plattform: SAL unterstützt KMUs ohne eigene Produktion

“Österreich befindet sich hier in einer guten Ausgangslage, denn
unser Land hat sich in den vergangenen Jahren als bedeutender Akteur
etabliert. Um die Position Österreichs noch weiter zu stärken,
beteiligt sich SAL – Silicon Austria Labs als einer von 12
europäischen Partnern am Aufbau einer ‘EU-Chipdesign-Plattform’.
Damit werden vor allem kleine Unternehmen und Start-ups unterstützt,
die eigene Chipideen entwickeln, aber keine eigene Produktion haben.
SAL bringt hier seine Design-Expertise und Tools ein, um heimischen
Unternehmen den Weg von der Elektronik zur Mikroelektronik zu
ermöglichen“ , so Hanke.

Mit dem österreichischen “Chip Competence Center AT-C3”
unterstützt SAL aktiv das österreichische und europäische Chip-
Ökosystem in den strategischen Technologiebereichen “fortschrittliche
Werkstoffe”, “Dünnschichttechnologien” und “Quanten und Photonik”.

“Dazu bieten wir Start-ups und KMUs stark subventionierte
Projektmöglichkeiten, kostenlose Schulungen und Trainingskurse,
Zugang zu anderen Initiativen wie Pilotlinien und der EU-Chipdesign-
Plattform sowie Networking-Möglichkeiten mit anderen nationalen Chip-
Kompetenzzentren in ganz Europa. Mit dem Workshop möchten wir die
Aktivitäten und Angebote aller drei Projekte aufzeigen und vor allem
auch KMU und Start-ups dazu einladen” , ergänzt Christina Hirschl,
CEO Silicon Austria Labs.

Linz als Hochfrequenzstandort bei Chips „made in OÖ“

Apple, Infineon und Bosch sind die drei großen Player im Chip
Design in Linz. Egal, ob automotive Abstandsradar- oder
Mobilkommunikationchips – alles ist hier “Made in OÖ”. Diese Produkte
haben weltweit sehr hohen Marktanteile. Linz hat sich in Europa als
Hochfrequenzstandort mit fast 1.000 Ingenieuren etabliert und hat nun
auch das internationale Start-Up Bridgecom für 5G Internet of Things-
Chips am Campus der Johannes Kepler Universität (JKU). Die Silicon
Austria Labs, die JKU sowie die FH-Hagenberg runden das Portfolio im
Bereich der Forschung perfekt ab.

Die Registrierung für den “EU Chips Access & Innovation Workshop”
ist online möglich: https://fames-pilot-line.eu/eu-chips-access-
innovation-fames-workshop/

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