Wien (OTS) – Der ORF und das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit)
setzen sich
gemeinsam dafür ein, dass so viele Kinder wie möglich sicher und
selbstständig aufwachsen können. Nach barrierefreien „HELMI“-TV
Folgen für gehörlose und hörbeeinträchtige Kinder folgen nun erstmals
Episoden mit Audiodeskription im Zweikanalton für blinde und
sehbeeinträchtigte Kinder mit dem Ziel, mehr Selbstständigkeit und
Sicherheit für alle Kinder – in jedem Lebensbereich – zu ermöglichen.
Eine neue Folge von „Helmi-Kinder-Verkehrs-Club“ mit
Audiodeskription steht unter dem Titel „Helfen statt hindern“ am
Samstag, dem 11. Oktober 2025, um 7.55 Uhr auf dem Programm von ORF 1
und ORF ON. Immer samstags gibt es eine weitere Folge mit
Audiodeskription (zu hören auf der Tonspur zwei) in ORF 1, die auch
anschließend auf ORF KIDS unter kids.ORF.at und in der KIDS APP
abrufbar ist.
Mag. Christian Schimanofsky, Direktor der Präventionsinstitution
KFV: „Sicherheit darf kein Privileg sein – sie muss für alle Kinder
zugänglich sein. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen,
barrierefreie Inhalte mit ‚HELMI‘ zu schaffen, die nun auch blinde
und sehbeeinträchtigte Kinder erreichen und stärken.“
Robert Ziegler, Leiter der Abteilung Barrierefreiheit und
Inklusion im ORF: „Der ORF hat sich in engem Austausch mit dem
Kuratorium für Verkehrssicherheit gerne der besonderen
Herausforderung gestellt, Audiodeskription für Kinder verständlich zu
gestalten. Wir möchten damit einen wichtigen Beitrag für
barrierefreie Information über Sicherheit im Straßenverkehr leisten.“
Mehr zum Inhalt von „Helmi-Kinder-Verkehrs-Club: Helfen statt
hindern“ (11. Oktober, 7.55 Uhr, ORF 1, 15. Oktober auf ORF KIDS im
Stream und on demand)
Sokrates ist verkühlt und hat Schnupfen, er kann nichts schmecken
und nichts riechen. Irrtümlich isst er die Verpackung statt der
Kekse, die HELMI ihm gebracht hat. Der Geruchssinn ist bei Hunden nun
einmal der am stärksten ausgeprägte Sinn. Aber Sokrates‘
„Nasenblindheit“ wird bald ein Ende haben, während viele mit der
lebenslangen Abwesenheit eines ihrer Sinne leben müssen – ohne
Sehsinn zum Beispiel. Sokrates‘ Freund Lorenz ist stark sehbehindert
und nimmt alle Hilfen, die es im Straßenverkehr für blinde Menschen
gibt, in Anspruch. Lorenz ist schon ein richtiger Profi im Alltag und
Straßenverkehr und schafft das schon sehr gut alleine.